Hindrichs Gunnar, Prof. Dr., Professor

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Vita

Gunnar Hindrichs studierte Philosophie, Mittlere und Neuere Geschichte und Musikwissenschaft in Marburg, Tübingen, Heidelberg und verbrachte ein Jahr als Fulbright Fellow an der University of Nebraska in Lincoln (USA). Die Promotion und die Habilitation erfolgten an der Universität Heidelberg. Nach Stationen in Heidelberg, Münster, Frankfurt/Main und an der University of Pennsylvania in Philadelphia (USA) lehrt er seit 2014 in Basel.

Gunnar Hindrichs war Sekretär der Internationalen Hegel-Vereinigung, ist Gutachter der Kant-Studien und Beiratsmitglied der Hegel-Studien. Er lehrte als Gastprofessor an den Universitäten Jyväskylä (Finnland) und Catania (Italien). Seine Arbeit wurde mit dem Akademiepreis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Gunnar Hindrichs beschäftigt sich vor allem mit den Grenzen und Möglichkeiten spekulativen Denkens. Seine Forschungsfelder sind die Metaphysik, die Philosophie der Subjektivität, die Sozialphilosophie und die Ästhetik, die er in ihrem historischen Horizont zu erschließen sucht. In der Lehre widmet er sich zum einen der intensiven Lektüre klassischer Texte und zum anderen den Überblicksvorlesungen über ein Sachgebiet oder eine Epoche.

 

Lehrveranstaltungen im FS 2015

Vorlesung: Klassische deutsche Philosophie: Kunst-Religion-Philosophie, Di und Mi 12:15-13:00

Proseminar: Horkheimer/Adorno, Dialektik der Aufklärung, Di 14:15-16:00

Einführungskurs (Mario Schärli): Schellings Freiheitsschrift, Mo 18:15-20:00

Seminar: Schellings Freiheitsschrift, Do 14:15-16:00

Kolloquium: Natur und Norm, Mi 18:15-21:00; 14-täglich

 

 


Wichtigste Veröffentlichungen

Bücher

  • Negatives Selbstbewußtsein. Überlegungen zu einer Theorie der Subjektivität in Auseinandersetzung mit Kants Lehre vom transzendentalen Ich. Hürtgenwald: Pressler, 2002.
  • Das Absolute und das Subjekt. Untersuchungen zum Verhältnis von Metaphysik und Nachmetaphysik. Frankfurt am Main: Klostermann, 2008. (2., um ein Nachwort erweiterte Auflage 2011.)
  • Die Autonomie des Klangs. Eine Philosophie der Musik. Berlin: Suhrkamp, 2014.

 

Herausgaben

  • (Hrsg.) Die Macht der Menge. Über die Aktualität einer Denkfigur Spinozas. Heidelberg: C. Winter, 2006.
  • (Hrsg. mit Rüdiger Bubner) Von der Logik zur Sprache. Internationaler Hegel-Kongreß 2005. Stuttgart: Klett-Cotta, 2007.
  • (Hrsg. mit Axel Honneth) Freiheit. Internationaler Hegel-Kongreß 2011. Frankfurt am Main: Klostermann, 2013.

Aufsätze

  • Scheitern als Rettung. Ästhetische Erfahrung nach Adorno. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 74 (2000), S. 146-175.
  • Das Erbe des Marxismus. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 54 (2006), S. 709-729.
  • Two Models of Metaphysical Inferentialism: Spinoza and Hegel. In: Spinoza and German Idealism. Hrsg. von Eckart Förster und Yitzhak Melamed. Cambridge: Cambridge University Press, 2012, S. 214-231.
  • Anselms inverse Theologie. In: Gottesbeweise als Herausforderung der Philosophie. Hrsg. von Thomas Buchheim u.a. Tübingen: Mohr (Siebeck), 2012, S. 181-221.
  • Paradigma und Idealtyp. In: Paradigmenwechsel. Wandel in Kunst und Wissenschaft. Hrsg. von Andrea Sakoparnig u.a. Erscheint Berlin/New York: de Gruyter, 2014

 

Schriftenverzeichnis [PDF/102 KB]