Hufendiek Rebekka, Dr.

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Vita

Rebekka Hufendiek, geboren 1981, studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Bielefeld und Berlin. Von 2008-2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kolleg-Forschergruppe für Bildakt und Verkörperung. 2012 wurde sie an der Humboldt Universität mit einer Arbeit über Emotionstheorien promoviert. Von 2012-2013 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Université de Fribourg angestellt. Seit September 2013 ist sie an der Universität Basel.

 

Forschungsschwerpunkte

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Wissenschaftstheorie, der Philosophie des Geistes und der Philosophie der Kognitionswissenschaften. Besonders interessiert sie sich für das Verhältnis von Natur und Normativität in verschiedenen Diskussionszuammenhängen. Aktuell beschäftigt sie sich mit funktionalen und historischen Erklärungen, Naturalismus, Naturalismuskritik und Genealogie als einer sowohl naturalistischen als auch naturalismuskritischen Methode. Darüber hinaus interessiert sie sich für verkörperte und situierte Kognition, naturalistische Theorien des Geistes und die Emotionsforschung.

 

Mitgliedschaften

Rebekka Hufendiek ist Botschafterin in Basel für SWIP Germany und Mitglied des DFG-Netzwerks "Social Functions".

 

Lehrveranstaltungen

HS 2017: Proseminar: Argumentationstheorie

FS 2017: Bachelorseminar: Wissenschaftstheorie

HS 2016: Masterseminar (mit Christine Sievers): Was ist Kultur?

HS 2015: Bachelorseminar: Charles Darwins Bedeutung für die Philosophie

FS 2015: Masterseminar (zusammen mit Markus Wild) Was ist Genealogie?

HS 2014: Masterseminar: Philosophische Rezensionen schreiben

FS 2014: Proseminar: Philosophisches Argumentieren

HS 2013: Proseminar: Einführung in die Sozialontologie

HS 2012: Bachelorseminar (zusammen mit Markus Wild) Philosophie der Verkörperung

 

Publikationen

Monografie:

        Rezension auf Notre Dame Review

        Rezension in Phenomenology and the Cognitive Sciences

        Vorstellung und Diskussion des Buches auf dem Brains Blog

 

Herausgeberschaft:

 

Aufsätze (Auswahl):

  • "The Essentialist Fallacy" eingereicht
  • "Affordances and the normativity of emotions". Synthese. Im Erscheinen.
  • "William James and John Dewey on Embodied Action-Oriented Emotions" In: Roman Madzia, Matthias Jung (Hg.): Pragmatism and the Embodied Cognitive Sciences. De Gruyter Berlin. 269-288.
  • Zusammen mit Markus Wild: "Faculties and Modularity" In: Dominik Perler (Hg.): The Faculties. A History. Oxford University Press, 2015.
  • „Whereabouts. Locating Emotions Between Brain, Body and World“ In: Julia Weber und Rüdiger Campe (Hg.): Rethinking Emotions. Berlin 2013.
  • „Draw A Distinction. Zeichnerisches Denken als Form des Extended Mind.“ In: Ulrike Feist und Markus Rath (Hg.): Et in Imagine Ego. Berlin 2012.

 

Rezensionen (Auswahl):

  • Elizabeth Barnes: The Minority Body. OUP 2016, 09.11.2016 in der NZZ
  • Das Muttertier am Ursprung der Moral. Neuere naturalistische Ansätze in der Metaethik.“ In: Zeitschrift für philosophische Forschung. Bd. 66/1 (2012)
  • „Catherine Newmark: Passion. Affekt, Gefühl. Philosophische Theorien der Emotionen von Aristoteles bis Kant. Hamburg (Meiner) 2008.“, 62 (2009).